Was sind Orchideen?

Die Orchidaceae: Arten, Sorten, Herkunft und Lebensweise

Die Orchideen (Orchidaceae) bilden eine eigene Familie innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Zu ihr zählen mehr als 800 Gattungen, die geschätzt so um die 25.000 natürlich vorkommende Arten beinhalten. Dazu kommen noch mehrere tausend Zuchtformen.

Sie sind, mit ausnahme des Südpols, weltweit zu finden. Einige sind bei uns heimisch. Je nach Art, wachsen sie entweder terrestrisch (in der Erde), lithophytisch (auf/zwischen Steinen) oder epiphytisch (auf Bäumen sitzend, aber nicht schmarotzend).

Phalaenopsis deliciosa

Phalaenopsis deliciosa (oben), das Bild rechts zeigt unser heimisches Knabenkraut (Dactylorhiza maculata).

Da sich Orchideen an sehr unterschiedliche Lebensräume angepasst haben, kann man pauschale Aussagen, wie zum Beispiel „ein Schnappsglas Wasser pro Woche reicht“ nicht treffen. Bei der Pflege gilt es die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Art und/oder Sorte zu berücksichtigen. Einige mögen es ganzjährig warm, andere hingegen kommen nur zur Blüte, wenn sie kühl überwintert werden.

Die Vermehrung kann durch Samen (aufwändig), Stecklinge oder Teilung erfolgen. Enige Arten können Kindel (Tochterpflanzen) an ihren Trieben oder Blütenstängeln ausbilden.

Die Triebe und Verdickungen werden als Pseudobulben oder Bulben bezeichnet.

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